Pax

Als einer der besten Kenner russischer Quellen zu Stalins Deutschlandpolitik geht Jochen Laufer in diesem Buch Frage nach, worin und warum sich die dem Osten Deutschlands diktierte sowjetische Friedensordnung so fundamental von allen anderen Friedensregelungen nach Zweiten Weltkrieg unterschied. Er zeigt, dass mit Pax Sovietica eine politische Ordnung an Realitat gewann, Stalin schon seit 1939 fur den Europas verfolgte. Seit dieser Zeit strebte er konstant Durchsetzung Anerkennung Einflussgebieten, ausserhalb Grenzen UdSSR lagen. Anhand zahlreicher Fallstudien analysiert Autor das Wechselspiel zwischen Machtentfaltung Roten Armee, Gestaltungswillen militarischen Schwache seiner westlichen Koalitionspartner. Dabei bildeten Aufgliederung bzw. dessen gemeinsame Besetzung durch UdSSR, USA Grossbritannien alternativen Garanten Sovietica.

Was es bedeutet, aneinander zu hängen und voneinander abzuhängen: Nachdem seine Eltern verschwunden sind, wird Pax von Tante Beatrix adoptiert. Unter den Blicken der Nachbarn, Mitschüler Kollegen verzahnen sich Neffe förmlich, doch die Leerstellen zwischen ihnen wachsen mit vergehenden Zeit. wächst in einer Kleinstadt auf. An großen Bruder hat er keine Erinnerungen, sie sind Afrikareise nicht zurückgekehrt. Beatrix, seltsam altjüngferlich einigermaßen verklemmt, arbeitet als Verkäuferin im örtlichen Kaufmarkt zieht groß, so gut eben kann. Dessen Kindheit Jugend verlaufen zunächst ganz gewöhnlich provinziell. Sie ernährt erzieht ihn, sorgt dafür, dass ihr Sorgen macht, deckt zu, wenn vor dem Fernseher einschläft. Manchmal träumt echten Familie, einen Kanarienvogel, eine beste Freundin Leni außerdem, das ihm allmählich klar, etwas, wovon anderen lieber nichts wissen sollten. lernt früh, schämen, für alles nichts, verstellen, um recht machen. Er will weg, kann aber alleinlassen. Eva Roman erzählt sensibel fast greifbaren Bildern sehr genauem Blick fürs Detail. Ihr handelt vielen Facetten Sorge Fürsorge, Generationenverantwortung sozialer Normierung.

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